Angel of Death 2

Inhalt:

In der Banenrepublik Manacoa wird die junge deutsche Touristin Marianne von gewissenlosen Polizisten wegen Drogenbesitzes kriminalisiert und auf die Gefängnisfestung Criminal Island der sadistischen Mrs. Steele verbracht, wo, wie Mariannes reicher Unternehmervater herausgefunden hat, unschuldige Mädchen systematisch geschändet und zu Tode gequält werden. Um ihr ein solches Schicksal zu ersparen und seine Tochter gewaltsam zu befreien, entsendet der Alte ein bewaffnetes Spezialistenteam.
 
Meinung zu dem WIP-Fetzer:
 
Warnung: Der Film enthält Szenen die nicht für jedermann geeignet sind, sprich: Schwulenporno, Natursekt, Omaporno, Lesbenszenen, Hardcore-Szenen! 
 
Wer jetzt noch Manns genug ist weiter zu lesen, dann mal los. Mein Herr Namensvetter Andreas Bethmann hat mal wieder mit diesem Film bewiesen, dass er es immer noch drauf hat, wenn man mal bedenkt dass die Weststadtmassaker-Teile eher billig waren und der hier mehr Geld verschlungen haben dürfte gebührt ihm ein großes Lob von mir. Wie man sieht hat er sich mal in das WiP-Genre ran getraut und ich muss sagen, ich war nach anfänglichen Zweifeln dennoch positiv überrascht. 
 
Auch was die Besetzung angeht, Alter Schwede, bekannte Gesichter ohne Ende: Die bezaubernde Manoush, die etwas alt gewordene Lina Romay, der Violent Shit-Chef Andreas Schnaas und und und. Also leck mich nur am Arsch, erstklassig muss ich sagen, vor allem Fans des deutschen Amateur-Untergrunds dürfte dies erfreuen. Aber auch Exploitation-freunde dürfen sich freuen, zumal der gute Jess Franco eine kleine Rolle hat als Putzfrau. Nunja, wenn ich mich jetzt nicht täusche, dann war da auch der Mann aus "Cannibal-Aus dem Tagebuch des Kannibalen" der Vater der eingesperrten Tochter, aber auch der Kobold aus La Petit Mort, Thomas Kercmar war dabei und sogar der Master selber: Andreas Bethmann wie gesagt eine wahre Freude. 
 
Nunja, des weiteren gilt es zu sagen dass man visuell auch sehr viele Augenschmäuse zu sehen bekommt: Lesbenszenen, nackte blanke Muschis, etwas Gore und geniale Kulissen. Wer mir besonders positiv aufgefallen ist, war die Manoush die ich schon in La Petit Mort bewundern durfte. Das Drehbuch zu dem Film ist auch gut gelungen, zwar ist die Geschichte nichts neues, aber dennoch einwandfrei alles in Szene gesetzt. Was mich da ein kleines bisschen abgetörnt hat waren die Schwulenszenen, aber gab dem Film irgendwo ein bisschen Würze haha, aber nicht dass einer was falsches denkt, aber auch die Nacktszenen von der Lina waren sehr sleazig, aber leider auch nicht mein Fall, lieber sehe ich sie in älteren Filmen wie zB. Greta-Haus ohne Männer. 
 
Was ich schade fand, war, dass es zu wenig Gore gab, erst als der Schnaas zu sehen war ging es los mit Zähne ziehen und skalpieren, da wurde der Film nochmal gerettet, danke Herr Schnaas, du kranker Freak, hast deine Arbeit gut gemacht! Alles in allem ein gelungener Film der mit seiner Laufzeit von 2 Stunden etwas zu lang geraten ist, aber dennoch unterhaltsam war, auch im Hinblick dessen, dass der Film sleazig war ohne Gnade, nur schade dass man vom Bethmann nix mehr hört!
 

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