Camp Blood

Inhalt:

Vier abenteuerlustige Jugendliche entschließen sich, während ihrer Ferien einen Camping-Ausflug in die Wälder zu machen. Doch eines morgens wird ihr Führer grausam umgebracht und die jungen Leute sind plötzlich auf sich allein gestellt. Mitten in der endlosen Wildnis scheint es fast unmöglich Hilfe zu holen oder zurück in die Zivilisation zu finden. Außerdem verfolgt sie ein wahnsinniger Killer mit einer Clown-Maske. Immer schneller, hinterlistiger und grausamer versucht der blutrünstige Clown die jungen Leute zu töten und bald stellt sich die Frage, ob überhaupt jemand diesen blutigen Camping-Ausflug überleben kann.

 

Meinung zu dem Killerclown:

Camp Blood ist eins der Milleniums-Frühwerke des amerikanischen Amateurhorrors schlechthin, der meines Erachtens seine Daseinsberechtigung hat. Es gibt Leute die feiern ihn oder sie hassen ihn, meistens auf Grund seiner billigen Machart. Aber was denken die leute? Dass jeder Low Budget-Horrorfan einen fetten Geldbeutel hat? Dem ist leider nicht so. Brad Sykes, der Verantwortliche für dieses Filmchen, war damals noch ein relativ unerfahrener Filmemacher, da Camp Blood sein erster Langfilm war, bevor er zwei Kurzfilme namens The Blood of Other und Tears auf die Menschheit los ließ.

Der Inhalt zu dem Film liest sich aus heutiger Sicht eher langweilig für viele, wobei aber die Umsetzung durchaus funktioniert hat, zwar auf damals noch amateurlastigem Niveau, der mich durchaus überzeugen konnte, was wahrscheinlich auch daran liegt, dass ich selbst ein großer Amateurfan bin und daher auch schon vieles gesehen habe, gute oder schlechte Filme. Auf jeden Fall ist der Film an sich sehr gut bei seinem Publikum, aber hat auch seine Hater die ihn als langweilig und schrottig betiteln, naja...Jedem das seine!

Für das, dass der Film ein Amateurfilm ist, fühlte man sich aber nicht wirklich die ganze Zeit daran erinnert, da er sehr solide gemacht worden ist und keine Längen beinhaltet und somit auch keine Langeweile auf kommt. Am meisten hat mir der Clown gefallen, er erinnerte mich an Shawn Crahan von Slipknot auf LSD in einem Mördertrip! :D Allein schon die Effekte waren immer ziemlich blutig und brutal, wahrlich ein Fest für jeden Horrorfan der etwas härteren Kost.

Was mir selber ziemlich auf die Psyche geschlagen ist die Tage danach, war die Musik dazu, die mir nicht mehr aus dem Kopf gegangen ist und mir halbwegs schlaflose Nächte eingebracht hat, daher ein großes Lob an die Musiker zu diesen Symphonien, es schafft nicht jede Musik so unheimlich und schaurig rüber zu kommen und so etwas zu bewirken! Desweiteren wäre noch das Ende des Filmes aus positiver Sicht hervor zu heben, denn den ganzen Film dachte ich nach wer jetzt der Killer ist und ich wurde wirklich sehr poritiv überrascht, eine Überraschung mit der ich nie gerechnet hätte! Bravissimo!!!

Dieser Clown ist im wahrsten Sinne des Wortes nicht lustig! :D

 

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