Conton

Inhalt:

Ein Junge hat wiederkehrende Alpträume, in dem ein riesiger Dämon ihn verfolgt. Ist dieser nur ein Hirngespinst, oder gibt es ihn wirklich?

Meinung zu dem Geschlabber:

Conton ist einer dieser Filme, bei dem man das saugeile Cover sieht und sofort an ein granatenhaftes Splatter-Trash-Fest denkt! Dem ist aber nicht ganz so, würde ich mal so daher behaupten, was aber nicht heisst, dass der Film nichts taugt, anstatt in trashigen Gefilden, würde ich den Film eher in die Kategorie Körperhorror einordnen, denn für einen Kurzfilm hat er es sowohl als auch drauf und schafft es auch in einer gewissen Art zu unterhalten. Freunde von seltenen japanischen Splatterfilmen dürften hier auf ihre Kosten kommen, doch was hat es mmit diesem Film auf sich?

Nunja, veröffentlicht wurde Conton unter dem Originaltitel Jûshin densetsu im November im Jahre 1983 in Japan! Es dreht sich um einen Jungen der von Alpträumen geplagt wird, die sich in bäldiger Kürze in die Realität umwandeln und da wird es dann interessant, denn die Traumsequenzen sind ordentlichst gemacht, sprich: Schleim und Tentakeln sagen sich hier gute Nacht und da fragt man sich schon, wie man es in den frühen 80ern geschafft hat, solche Ekeleffekte zu erzeugen inclusive mancher Kreaturen, die wirklich genial aus sehen, von der knackigen Musik mal ganz zu schweigen!

Leider gibt es den Film nicht in deutscher Sprache und noch weniger in englischer Sprache, was dem ein oder anderen das verstehen schwer machen wird. Für mich war es nicht weiter tragisch, da ich der Handlung gut folgen konnte. Was mir noch am besten gefallen hat, war die Verwandlung des Jungen am Schluss des Filmes, ich denke jetzt weiss ich auch, wo man sich die Verwandlung des Gefängnisleiters in Story of Ricky ab geschaut hat! ;) Wer den Film also her bekommt (Man muss nur suchen und finden), sollte sich die DVD auf jeden Fall importieren, es wird sich lohnen!

 

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